55.000 Euro für die Ferienbetreuung

Sportjugenden fördern Freizeitmaßnahmen von Sportvereinen in den Sommerferien und fordert Öffnung der Sporthallen

Die Sportjugenden in Rheinland-Pfalz nehmen sich des Themas Ferienbetreuung in den Sommerferien 2020 an. Die Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz stellt 55.000 Euro für Sportvereine zur Verfügung, die mindestens eine eintägige Maßnahme anbieten. Gemeinsam mit den regionalen Sportjugenden Rheinland, Pfalz und Rheinhessen hat das Leitungsteam diesen Beschluss gefasst, nachdem das Land in der vergangenen Woche die Zuschüsse zu sozialen Bildungsmaßnahmen für die Ferien 2020 erhöht hatte.

„Dies ist aber nur ein kleiner Schritt, um unter diesen besonderen Umständen Ferienangebote anbieten zu können“, macht Martin Hämmerle, Abteilungsleiter der LSB-Sportjugend, deutlich. Laut Hämmerle erfreut sich die Aktion „Ferien am Ort“ seit Jahren großer Beliebtheit. Im Jahr 2019 war in über 150 Aktionen rheinland-pfälzischer Sportvereine mehr als 10.000 Kindern und Jugendlichen eine sportliche Ferienbetreuung angeboten worden. In diesem Jahr ist coronabedingt ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Dennoch werden noch immer mehr als 80 Sportvereine in den Sommerferien ein Freizeitangebot über das Programm „Ferien am Ort“ anbieten. Diese Vereine sollen durch die zusätzlich zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel unterstützt werden. Möglich wurde dies durch eine Kooperation mit der EDEKA Südwest GmbH.

Auch Vereine, die sich spontan entscheiden, ein Angebot in den Ferien zu erstellen und sich bisher nicht über die Aktion „Ferien am Ort“ bei einer Sportjugend in Rheinland-Pfalz gemeldet haben, können in den Genuss der Gelder kommen. Zusätzlich bieten die Sportjugenden in einer Gemeinschaftsaktion eine digitale Schnitzeljagd in den Sommerferien an. Auch hier winken tolle Preise. Zudem wird die Aktion „Ferien am Ort“ auch in den Herbstferien angeboten. Anmeldungen sind möglich bis zum 31. August.

„Damit die Sportvereine in Rheinland-Pfalz ihre Maßnahmen durchführen können, appellieren wir an die Landesregierung, die Sporthallen im Land zu öffnen“, sagt Martin Hämmerle. „Zahlreiche Vereine berichten uns, dass die Öffnung der Hallen die Grundlage für die Durchführung ihrer Ferienangebote darstellt.“

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