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Rolf Müller führt weiter die Sportjugend Rheinland

Einstimmiges Votum auf der Mitgliederversammlung - Rekord bei Aus- und Fortbildung

Rolf Müller  bleibt Vorsitzender der Sportjugend Rheinland. Auf der Mitgliederversammlung der Jugendorganisation des Sportbundes Rheinland wurde der 44-jährige aus dem Rhein-Lahnkreis einstimmig in seinem Amt bestätigt. Den Vorstand der Sportjugend komplettieren Jens Boettiger (Stellvertretender Vorsitzender, einstimmige Wiederwahl), Mathias Reuter (Schatzmeister, einstimmige Neuwahl), Mark Schulz-Utermöhl (Ressort Bildung, einstimmige Wiederwahl), Marion Schmidtke (Ressort Jugendpolitik, einstimmige Wiederwahl) und Sonja Schneider (Ressort Freizeiten, einstimmige Neuwahl). Ebenso einmütig verabschiedeten die Delegierten Satzungsänderungen mit dem Ziel, die Arbeit der Sportjugend noch effizienter und transparenter zu machen.

In seinem Rechenschaftsbericht legte Müller beeindruckende Zahlen vor: So besuchten 2009 671 Teilnehmer die Aus- und Fortbildungen der Sportjugend Rehinland. „Mit diesem Rekord konnten wir neben der Qualität auch die Teilnehmerzahlen kontinuierlich ausbauen. In den vergangenen fünf Jahren um über 20 Prozent.“, sagte Müller. Bei den Feriefreizeiten sei die Nachfrage bei Kindern im Alter zwischen 10 und 15 Jahren besonders hoch. Die Situation bei den Freizeiten für 16 bis 18jährige Jugendliche gestalte sich hingegen deutlich schwieriger. Der Teilnehmerrückgang der letzten Jahre habe sich auch 2008 und 2009 fortgesetzt. Dies habe schließlich dazu geführt, dass für 2009 nur noch eine Auslastungsquote von 78 Prozent gegenüber 91 Prozent in 2008 erzielt werden konnte. Die Erfahrungen der vergangene, die zu diesem Ergebnis geführt hätten, seien bereits in die Planungen für 2010 eingeflossen, sagte Müller. Ziel der Sportjugend Rheinland sei es auch weiterhin, vermehrt in den Sportkreisen präsent zu sein und die Zusammenarbeit mit den Fachverbänden zu suchen.

Der Vorsitzende der Sportjugend Rheinland-Pfalz, Bernd Schicker, bescheinigte der Sportjugend insgesamt auf einem guten Weg zu sein. Zwischen der Sportjugend Rheinland und Sportjugend Rheinland Pfalz bestehe eine „vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit“. Schicker berichtete von einer Klausurtagung des Sportjugend Rheinland-Pfalz bei der DOSB-Führungsakademie. Diese habe unter anderem zutage gefördert, wie wichtig es sei, die regionalen Strukturen der Sportjugend zu stärken. „Das schlägt sich bereits in unserer Arbeit nieder. Viele haben den Schalter schon umgelegt“, sagte Schicker.

Der Präsident des Sportbundes Rheinland, Fred Pretz, hob die Bedeutung der Sportjugend-Arbeit für den Fortbestand des organisierten Sportes hervor. „Jeden, den wir zur Mitarbeit gewinnen, sichert die Zukunft unserer Vereine und Verbände“. Aufgabe der Sportjugend sei es unter anderem, Kinder fürs Leben stark zu machen. Vor dem Hintergrund aktueller Missbrauchsfälle komme dem eine besondere Bedeutung zu. „In unseren Aus- und Fortbildungen müssen wir ausreichend für dieses Thema sensibilisieren ohne jedoch zu stigmatisieren“, sagte Pretz.

Ziel der Sportjugend Rheinland ist es unter anderem, vermehrt Netzwerke mit anderen Trägern der Kinder-  und Jugendarbeit zu bilden. So referierte Sven Norrmann von der  Verbandsgemeinde Weißenthurm über „HaLT“ - ein Projekt zur Alkoholprävention. Das bundesweite Projekt wurde in seinen Inhalten auf die Bedürfnisse der Verbandsgemeinde Weißenthurm modifiziert. So ist der verantwortungsvolle Umgang mit Alkohol dort zu einem Gemeinde-, Vereins- und Schul übergreifenden Thema geworden. „Wir müssen in unserer Gesellschaft eine Kultur des Hinsehens schaffen, wenn es um den Konsum von Alkohol geht“; forderte der Referent abschließend.

Zum Ende der Veranstaltung dankte Rolf Müller den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Susanne Schneider, David Kossak, Andreas Nell und Frank Nispel für ihre erfolgreiche Arbeit. Gleichzeitig wurde David Kossak mit der bronzenen  Ehrennadel des Sportbundes Rheinland ausgezeichnet.



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