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Die Zeit ist reif für den Familiensport

 3. Familiensporttag

 Vater, Mutter, Sohn, Tochter und schließlich noch Opa und Oma: Welcher Sportverein möchte sie nicht in seinen Reihen wissen? Mit attraktiven Familientarifen sollen Jung und Alt gleichermaßen an den Verein gebunden werden. Wie sollte sich aber ein Sportverein im 21. Jahrhundert positionieren, damit dies tatsächlich gelingt? Mit dieser Frage  beschäftigte sich der dritte Familiensporttag des Sportbundes Rheinland und der Sportjugend Rheinland, zu dem SBR-Vizepräsidentin Monika Sauer und der Vorsitzende der Sportjugend Rheinland, Rolf Müller, rund 120 Teilnehmer aller Altersstufen begrüßen konnten.

Hauptreferent des Tages war Professor Dr. Manfred Wegner (Uni Kiel), der in einer Projektgruppe des Deutschen Olympischen Sportbundes an der Marke „Familienfreundlicher Sportverein“ mitarbeitet. „Sind die Sportvereine reif genug für den Familiensport?“, fragte Wegner eingangs seiner Ausführungen. Der Sportwissenschaftler stellte ausgewählte Initiativen zum Familiensport aus Vereinen und Verbänden vor und attestierte dem Sportbund Rheinland, in der Ausgestaltung seines Familiensport-Konzeptes mit führend zu sein.

Die Teilnehmer hatten anschließend die Möglichkeit, in verschiedenen Workshops Ideen für Familiensportangebote zu sammeln. Frank Nispel präsentierte Aquafitness – Spiele für die ganze Familie im Wasser, Edwin Scheid und Kay Fürstenau gaben nützliche Tipps über den Aufbau eines Spielfestes – angefangen von der Animation der Teilnehmer über die Auswahl der Spiele bis hin zur Dekoration. Schwerpunktsportart des SBR-Familiensporttages war in diesem Jahre Tischtennis. Ein idealer Sport für Jung und Alt, wie Stefan Elsen an vielen Beispielen erleben ließ.

 Schließlich hieß es „Bühne frei“ für das große Familiensportfest. Die Sporthalle war in eine große Bewegungslandschaft verwandelt - Freude, Spaß, Bewegung und Sport für Jung und Alt auf jedem Quadratmeter.


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